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Flexpod im Einsatz im Mittelstand

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Kundenprofil
Die PALMBERG Büroeinrichtungen + Service GmbH produziert hochwertige Büroeinrichtungen. PALMBERG gehört zu den bedeutendsten Unternehmen der deutschen Büromöbelindustrie und beliefert neben dem deutschen Raum auch die Nachbarstaaten Niederlande, Belgien, Luxemburg und Schweiz.

Der Vertrieb von PALMBERG Büromöbeln erfolgt ausschließlich über ein großes Fachhändlernetz. Ein Team im Außendienst sowie Büroplaner in der Zentrale entwickeln gemeinsam Konzepte für professionelle Bürowelten. PALMBERG beschäftigt rund 440 Mitarbeiter, davon sind etwa 120 User. Neben dem Hauptsitz in Schönberg nahe der Ostsee existieren mehrere kleine Außendienstbüros.

Wunsch nach Redundanz
PALMBERG ist ein holzverarbeitender Betrieb, die Räumlichkeiten sind damit einer erhöhten Brandgefahr ausgesetzt. Um für dieses und andere Risiken gewappnet zu sein, rief die Geschäftsleitung von PALMBERG im Jahr 2008 ein internes Redundanzprojekt ins Leben. Die hauseigene IT wurde beauftragt, geeignete Wege zu finden, um den Fortbestand betrieblicher Abläufe auch im Notfall gewährleisten zu können.

Für Jörn Klose, Leiter Informations-technik bei PALMBERG, bedeutete der Ruf nach erhöhter Ausfallsicherheit vor allem zweierlei: Virtualisierung und SAN. Doch der Markt bot damals keine Gesamtlösung, die sowohl seinen technischen Vorstellungen als auch den Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens entsprach. Folglich realisierten Klose und sein Team eine eigene Lösung, bestehend aus diversen Einzelgeräten.

Zeit ist reif für NetApp
Mehrere Jahre später, als die Verträge der installierten Geräte langsam ausliefen und zudem die Notwendigkeit eines neuen, großen Speichersystems wuchs, begab sich Klose erneut auf die Suche nach einer passenden Gesamtlösung. Er entdeckte das FlexPod Datacenter, eine Referenzarchitektur zum Aufbau validierter und integrierter Infrastrukturen, bestehend aus Elementen von NetApp, Cisco und VMware.

Klose war sicher, das Richtige gefunden zu haben: „Für FlexPod haben sich drei Anbieter mit ihren Kernkompetenzen zusammengesetzt und alles beigetragen, was sie jeweils am besten können: Storage, Server, Netzwerk. Im Ergebnis steht eine ausgereifte Komplettlösung. Dass die Anbieter auch beim Support sehr gut zusammenarbeiten, macht die Sache perfekt.“

PALMBERG entschied sich im Jahr 2012 für Anschaffung und Installation der FlexPod Lösung. Klose war von Anbeginn überzeugt: „FlexPod macht eine Realisierung out of the box möglich und der NetApp Partner Inforsacom Logicalis hat eine sehr gute Grundkonfiguration mit vollständiger Dokumentation geliefert. Auf derart sauberer Technologie und Arbeit lässt sich sehr gut aufbauen."

Von entscheidender Bedeutung waren für PALMBERG aber die Protokolle. Klose wollte sich definitiv von Fibre Channel verabschieden, statt dessen stand der Wunsch nach LAN. Die Protokolle iSCSI und NFS sollten optional zur Verfügung stehen, falls die Zukunft entsprechenden Bedarf bringen würde. Natives CIFS wurde wegen der stark ausgeprägten Microsoft-Strukturen unbedingt benötigt.

Zudem war der Einsatz von NDMP für die Sicherung virtueller Instanzen zwingend erforderlich. Eine Symantec Backup-to-Disk-Lösung war bereits im Haus etabliert und sollte weiterhin zum Einsatz kommen. Native Sicherungen ohne Agenten mussten automatisiert möglich sein.

NetApp erfüllte sämtliche Vorausgaben, u.a. durch das hohe Prinzip der Multiprotokollfähigkeit. Zudem lieferte FlexPod den entscheidenden Vorteil einer integrierten Infrastruktur über die Instanz eines einzigen Ansprechpartners.

Die Lösung
Die neue FlexPod Lösung bei PALMBERG wurde mit folgenden Storage-, Server- und Netzwerkkomponenten geschaffen:

  • Ein NetApp MetroCluster FAS3240 (Bruttokapazität gesamt 30 TB) für die Haltung von CIFS-Daten (ca. 20% Verwaltungs-, 20% Konstruktions- und 60% Marketingdaten, letztere mit hohen Zuwachsraten) sowie die Virtualisierungsumgebung mit rund 30 virtuellen Maschinen (verteilt auf sechs Hosts).
  • Zwei Cisco UCS 5108 Blade Server Chassis mit je drei B22 M3 Blades (Intel Xeon E5 Prozessoren, Arbeitsspeicher gesamt 384 GB).
  • VMware ESX 5 / vSphere mit sechs Prozessoren.


Kurzfristige Sicherungen mit einer Vorhaltezeit von fünf Tagen erfolgen unter Einsatz der NetApp Snapshot-Technologie. Langfristige Sicherungen für Disaster Recovery werden mit der oben erwähnten NDMP-Lösung erstellt.

Sämtliche Systeme sind auf hohe Skalierbarkeit ausgelegt. Die folgenden fünf Jahre sind mit einem Datenzuwachs von 10 – 15 % pro Jahr kalkuliert und mit dem derzeitigen Lösungsdesign mindestens abgedeckt. Eine spätere Erweiterung der Systeme ist jederzeit bei geringem Aufwand möglich.

Die Vorteile
In Bezug auf Schnelligkeit kann PALMBERG in mehreren Bereichen Erfolge verbuchen. Jörn Klose hierzu: „Unsere NDMP-Sicherungen haben um den Faktor zehn an Geschwindigkeit zugelegt, von fünf Stunden früher auf eine Stunde heute. Die NetApp Snapshot-Technologie bringt enorme Vorteile bei der Erstellung von Sicherungen und Datei-Restores. Beide sind in kürzester Zeit abgewickelt. Geradezu sensationell ist der Auto-Support von NetApp: Innerhalb einer Stunde ist jede defekte Platte ausgetauscht, schon bevor irgendjemand etwas bemerkt hat. Das gibt immense zusätzliche Sicherheit.“

Zudem spart PALMBERG durch die NetApp Deduplizierung alleine bei den Marketingdaten, welche die Hauptlast unter den CIFS-Daten ausmachen, rund vierzig Prozent Plattenplatz.

Die Systemadministratoren loben sowohl das NetApp GUI als auch das Managementsystem OnCommand. Beide werden in der Anwendung als sehr gut, sehr übersichtlich und schnell verständlich empfunden.

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