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Ein attraktives gehostetes WLAN am Nürburgring

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Für jeden Gast das passende Paket

Der Nürburgring, die weltbekannte Traditions-Rennstrecke in der Eifel, ist längst nicht mehr „nur“ Anlaufpunkt für Motorsportfreunde, sondern fungiert darüber hinaus als Business- und Freizeitzentrum. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der vor Ort ansässigen Hotellerie sowie der internationalen Medienvertreter und Besucher an das vorhandene WLAN-Netz. Unter Verwendung von Cisco Meraki und einer Softwarelösung von Asteas Technologies stattete Inforsacom Logicalis Anfang 2015 das Lindner Congress & Motorsport Hotel sowie das große Media-Center des Nürburgrings mit einem leistungsfähigen gehosteten WLAN aus.

Zusätzlich wurde ein flexibles Abrechnungssystem für die Gastzugänge implementiert, das die unterschiedlichen Nutzeransprüche an die Bandbreitenkapazität berücksichtigt. Das Gesamtpaket deckt die Erwartungshaltung der Gäste, spart dem Nürburgring administrativen Aufwand, ermöglicht zusätzliche Einnahmen und dadurch einen ROI nach wenigen Monaten.  

Der Nürburgring, Rennstrecke seit 1927, bietet seit 2009 zusätzlich zum Renngeschehen zwei Hotels (Lindner Congress & Motorsport Hotel und Lindner Hotel Eifeldorf Grüne Hölle), einen großen Ferienpark sowie den 350 Meter langen, überdachten ring°boulevard mit ring°arena und welcome°center sowie das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk inklusive Indoor-Kart-Bahn. 

Notwendigkeit einer optimierten WLAN-Infrastruktur

Damit der Nürburgring auch hinsichtlich seiner IT-Infrastruktur weiterhin dem Niveau eines internationalen Business- und Freizeitzentrums entsprechen kann, entschied man sich Ende 2014 dazu, dass WLAN-Netzwerk zu optimieren – zunächst für das Lindner Congress & Motorsport Hotel sowie für das vorhandene Media-Center, das über 600 Journalisten Platz bietet. „Ein stabiler und einfach zu bedienender Internet-Zugang ist für Hotelgäste und Pressevertreter heutzutage eine Selbstverständlichkeit“, erklärt Uwe Jäger, Projektverantwortlicher der mit der Implementierung des neuen WLAN-Netzes beauftragten Inforsacom Logicalis GmbH aus Köln. „Der Vorschlag von Inforsacom Logicalis, die Erneuerung der bestehenden Infrastruktur unter Verwendung einer Meraki-Lösung von Cisco umzusetzen, weckte sofort unser Interesse“, ergänzt Daniel Feien, IT-Leiter am Nürburgring. „Denn wir wollten eine Lösung mit hoher Leistungsfähigkeit und einfacher Administration.“

Unterschiedliche Breitbandkapazitäten

Inforsacom Logicalis stellte dem Nürburgring zunächst eine Meraki-Testumgebung zur Verfügung. Insbesondere die einfache Installation und Administration der Technologie überzeugte. „Meraki ermöglicht ein zentral gehostetes WLAN-Management und damit eine zeit- und ortsunabhängige Administration“, erläutert Thomas Fuchs, Account Manager von Meraki. „Der Controller steht im Rechenzentrum von Meraki. Darüber hinaus sind bestimmte Funktionalitäten wie z.B. eine Bandbreitenbeschränkung auf jeder Ebene schon in der Software enthalten.“ Letzteres erfüllte den Wunsch des Nürburgrings, den Gästen je nach Bedarf unterschiedliche Bandbreitenkapazitäten zu entsprechenden Konditionen anbieten zu können. Nachdem Inforsacom Logicalis eine komplett neue WLAN-Ausleuchtung des Hotels und des Media-Centers vorgenommen hatte, ersetzte und ergänzte der IT-Dienstleister die vorhandenen Access-Points durch Access-Points von Meraki. Im Verlauf des Projektes entstand die Idee, die Abrechnung der Gastzugänge mit einer IAC-Box-Lösung von Asteas Technologies, einem im Österreich ansässigen Softwareunternehmen, effektiv umzusetzen.

Für jeden Gast die richtige Bandbreite

„Uns ging es bei diesem zweiten Schritt darum, das bisherige aufwendige Voucher-System für die WLAN-Gastzugänge durch eine einfache und wirtschaftlichere Lösung zu ersetzen“, erklärt Feien. Es musste ein Weg gefunden werden, der nicht nur die unterschiedlichen Ansprüche der Gäste an die Bandbreite berücksichtigt, sondern parallel dazu eine unkomplizierte Auswahl- und Abrechnungsmöglichkeit bietet. Denn: „Normale Besucher der Rennstrecke benötigen viel weniger Bandbreite als zum Beispiel Pressevertreter, die oft große Bilddateien schnell versenden müssen, erklärt Jäger. „Mit der IAC-Box ist eine differenzierte Preisstruktur problemlos möglich.“

Copyright: Robert Kah | Imagetrust

Mehr Einnahmen bei weniger Aufwand

Bei der IAC-Box handelt es sich um eine All-In-One Internet Hotspot & Authentifizierungslösung, die sowohl das erforderliche Betriebssystem als auch die eigentliche Applikation inklusive aller für den Internetzugang notwendigen Netzwerkdienste beinhaltet. „Wir können mit der Box unterschiedliche Abrechnungsmodelle anbieten. Gäste wählen über die benutzerfreundliche Anmeldeseite das für sie passende WLAN-Paket, und die entsprechende Abrechnung erfolgt ganz automatisch“, freut sich Feien.

Durch die Implementierung der neuen Hard- und Softwarekomponenten, die im Mai 2015 abgeschlossen waren, spart der Nürburgring nicht nur Zeit und Kosten bei der Bereitstellung und Abrechnung der Gastzugänge, sondern auch bei der Administration und Wartung des WLAN-Netzes. „Die Access-Points von Meraki lassen sich beispielsweise problemlos in Google Maps oder Baupläne einbinden, sodass sie im Störfall schnell lokalisiert werden können. Bei dieser großen Menge von Access-Points spart das enorm viel Zeit“, so Meraki-Experte Fuchs. Die Kombination aus verringertem Aufwand und höheren Einnahmen durch zielgruppengerechte WLAN-Angebote führt zu einem ROI nach wenigen Monaten.

Zukunftspläne

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Technologie und dem Projektablauf plant der Nürburgring in Zusammenarbeit mit Inforsacom Logicalis für die nahe Zukunft den weiteren Ausbau der neuen WLAN-Infrastruktur über das Hotel und das Pressezentrum hinaus. Sie wird sich dann auf Tribünen und bis hin zum fünf Kilometer entfernten Feriendorf erstrecken, um die Rennstrecke noch attraktiver für Besucher zu machen.

Der Nürburgring ist damit ein wahrer Hotspot für Business und Freizeit.

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